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  • Altersvorsorge

    Stellt sich als Verbraucher die Frage, ob neben der gesetzlichen Rentenversicherung  zusätzlich noch private Altersvorsorge genutzt werden sollte, so kann diese Frage heutzutage nur mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden. Nach derzeitigem Stand erhält man alleine aus der gesetzlichen Rentenversicherung heraus später maximal rund zwei Drittel des letzten Einkommens als Arbeitnehmer, sodass eine Versorgungslücke von mindestens 33 Prozent entstehen würde, wenn man zusätzlich keine Rente aus der privaten Altersvorsorge heraus nutzen kann.

    Auch wenn eine betriebliche Altersvorsorge vorhanden ist, kann die Versorgungslücke dennoch ohne private Vorsorge nur selten ganz geschlossen werden. Im Finanzsektor werden zu diesem Zwecke diverse Möglichkeiten angeboten, auf welche Weise man etwas für die Altersvorsorge im privaten Bereich tun kann. Natürlich sind dabei nicht alle angebotenen Finanzprodukte für jeden Anleger zu empfehlen, sondern es müssen individuelle Faktoren, wie zum Beispiel die persönliche Einstellung zur Risiko, Sicherheit und Rendite bei der Wahl des passenden Produktes berücksichtigt werden.

    Bei der Wahl des passenden Produktes sollte man zudem die mögliche staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge keinesfalls außer acht lassen. Als Arbeitnehmer hat man beispielsweise unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf die so genannte Riester Rente und die Zulagen in Form einer Grundzulage und einer eventuellen Kinderzulage. Als Selbstständiger oder Freiberufler kann alternativ auch die Rürup Rente genutzt werden, im Rahmen derer die Beiträge zu Sparverträgen als Sonderausgaben in gewissem Umfang von der Steuer abgesetzt werden können. Neben dem Erwerb von Immobilien, den man zum Beispiel auch durch das Nutzen eines Bausparvertrages realisieren kann, gibt drei weitere „Hauptprodukte“, welche bereits seit vielen Jahren zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge von Millionen Bürgern genutzt werden.

     

  • Altersvorsorge mit Sparplan

    Die sicherste, aber im Durchschnitt auch am wenigsten rentable Variante im Bereich privater Altersvorsorge, ist die Sofortrente mit Bankauszahlplänen, oftmals auch unter dem Namen Banksparplan oder Rentaplan bekannt. Angeboten werden diese Bankauszahlplänen von nahezu allen Kreditinstituten. Eine höhere Rendite bei genauso hoher Sicherheit kann man bei der privaten Rentenversicherung erwarten. Auch hier handelt es sich im Grunde um einen Rentensparplan, wobei die Versicherungsgesellschaft die Beiträge entweder im Rahmen der klassischen Variante in sichere Rentenpapiere und Termingelder bzw. bei der fondsgebundenen Variante der Rentenversicherung zumeist in Aktienfonds investiert. Die durchschnittlich beste Rendite erzielt man mit Fonds zur Altersvorsorge, die es in zwei grundsätzlichen Varianten gibt. Das sind zum einen die so genannten Riesterfonds, welche mindestens die Rückzahlung des vom Kunden investierten Kapitals garantieren. Zum anderen kann man natürlich auch „normale“ Fonds im Rahmen eines Fondssparplans zum Aufbau der privaten Vorsorge nutzen, hier muss jedoch das etwas erhöhte Risiko beachtet werden.

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     Partner: |  Sonntag, 05.02.2012